Studienfahrt nach Ermland und Masuren

Gelebte LandFrauengemeinschaft – über Grenzen hinweg

LandFrauen aus Hessen, Thüringen und Polen kamen in Ermland und Masuren zusammen. Gemeinsam begaben sie sich zum Ursprung der LandFrauenbewegung – auf die Spuren von Elisabeth Böhm, der Gründerin der heute weltweiten LandFrauenbewegung –  und erlebten deutsch-polnische Geschichte früher und heute.

P106006442 hessische und thüringische LandFrauen verbrachten gemeinsam acht Tage in Ermland und Masuren. Unter der hochmotivierten und -qualifizierten Leitung von Ewa Kaczynska erhielten die LandFrauen nicht nur einen umfassenden Eindruck von der wechselhaften Geschichte dieses Landstriches und der Kultur, sondern erfuhren viel Wissenswertes rund um Familie, Politik und Gesellschaft im heutigen Polen. Besondere Einblicke erhielten sie in den Alltag, das Familienleben und die Lebensgeschichten ihrer Gastfamilien. Untergebracht waren sie nämlich auf Bauernhöfen bei deutschstämmigen LandFrauen. „Die Gastfreundschaft war unbeschreiblich“, berichtete Präsidentin Hildegard Schuster, die mit den hessischen LandFrauen gereist war.

Während der abwechslungs- und erlebnisreichen Reise erkundeten die LandFrauen Masuren von Norden bis Süden und machten unter anderem Halt in Marienburg, Frauenburg und Allenstein (Olszyn). Sie besuchten auch das Gut Lamgarben, das Elisabeth Böhm gemeinsam mit ihrem Mann von 1880 bis 1911 bewirtschaftete. Sie hatte den Grundstein für die Landfrauenbewegung gelegt.

Die gemeinsamen Ausflüge, Abende, ein Freundschaftstreffen oder auch das Abendessen bei Anna Wager-Rybinska, der Vorsitzenden der deutschstämmigen LandFrauengruppe, boten den LandFrauen besondere Gelegenheiten, sich untereinander über die Vereinsarbeit, ihre Erfahrungen und Erlebnisse und die Bedeutung der LandFrauenarbeit auszutauschen  – und das über die Landes- und Bundesgrenzen hinweg.

Impressionen der Studienfahrt finden Sie hier.