Unsere Geschichte

Beginn der Landfrauenbewegung in Deutschland
1898 Die Gutsfrau Elisabeth Böhm gründet den ersten Landwirtschaftlichen Hausfrauenverein in Rastenburg, Ostpreußen. Sie legt damit Grundlage für die Landfrauenbewegung in Deutschland.
Ihr Ziel war es, die Aus- und Weiterbildung von Frauen zu verbessern, die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu steigern sowie Verkaufsstellen einzurichten, in denen die Bäuerinnen ihre Erzeugnisse selbst vermarkten konnten.

Elisabeth Böhm wollte die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Frauen auf dem Lande verbessern. So setzte sie sich schon damals für die Überbrückung der Gegensätze zwischen Stadt und Land und die Anerkennung hauswirtschaftlicher Arbeit als Berufsarbeit ein.

1916 Gründung des Reichsverbandes Landwirtschaftlicher Hausfrauenvereine.
1948 Gräfin Marie-Luise Leutrum zu Ertringen gründet in Stuttgart den Deutschen Landfrauenverband.
Gründung der hessischen Landrauenverbände
1948 Gründung des LandFrauenverbandes Kurhessen. Aufgerufen hatte dazu der Präsident der Landwirtschaftskammer Kassel.

Lisa Handt wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt, Käthe Lemke übernahm als Kammerangestellte die Geschäftsführung.

1948 Gründung des Landfrauenverbandes Hessen-Nassau anlässlich eines Landfrauentages im Rahmen der DLG-Wanderausstellung.

Idel Oßwald, die bereits 1947 der „Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Landfrauenverbände“ angehört hatte, wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt. Die Geschäftsführung übernahm als Referentin der Kammer Änne Lohmeyer.

1973 Fusion der beiden hessischen Landfrauenverbände nach der Auflösung der Landwirtschaftskammern in Hessen zum LandFrauenverband Hessen.

Als Präsidentin wurde Irmgard Reichhardt gewählt. Liselotte Nüßlein, Journalistin aus Aschaffenburg, übernahm die Geschäftsführung.

1987 übernahm Else Kranz das Amt der Präsidentin, 1993 Evelyn Moscherosch. Seit 2013 ist Hildegard Schuster Präsidentin des LandFrauenverbandes Hessen.