Gemeinsam statt einsam
Grußworte

Rückschritte verhindern – Gleichstellung voranbringen

 

Meldung des Bündnisses der Berliner Erklärung

 

„Die Arbeit am Menschen muss endlich die Anerkennung finden, die sie verdient. Arbeit am Menschen ist genauso viel wert wie Arbeit am Material, eigentlich sogar mehr!“, betonte Hildegard Schuster, Präsidentin des LFV Hessen, in ihrer Rede anlässlich des Landfrauentags zum Hessentag 2017 in Rüsselsheim. Ihre Forderung ist aktueller und dringlicher denn je!

Damals legte Schuster den Politikerinnen und Politikern die Berliner Erklärung 2017 mit Forderungen an die Parteien zur Bundestagswahl 2017 ans Herzen. Dem seit 2011 bestehenden überparteilichen und gesellschaftlichen Bündnis der Berliner Erklärung gehören 17 Frauenverbände an, darunter der Deutsche Landfrauenverband mit über 500.000 Mitgliedern deutschlandweit. Das Bündnis hat zum Ziel, die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen gesellschaftlichen Bereichen voranzubringen.

Anlässlich der Corona-Krise ruft das Bündnis in einer Pressenmitteilung dazu auf, Rückschritte zu verhindern und die Gleichstellung in der Corona-Krise weiter voranzubringen.

Die 17 Frauenverbände fordern die Bundesregierung auf, engagierter für konkrete Verbesserungen bei der Gleichberechtigung einzutreten. Die Corona-Krise legt nach Ansicht der Verbände nicht nur die bestehenden Defizite in der Gleichstellungspolitik offen, sie ist auch besorgniserregend für die gleichstellungspolitische Entwicklung in Deutschland. Denn die Krise wird für viele Verzögerungen als Erklärung genutzt, um Maßnahmen nicht mehr in dieser Legislaturperiode abzuschließen.

„Wir sind in Sorge und die Zeit drängt“, erklärt Monika Schulz-Strelow, Präsidentin von FidAR e. V., Frauen in die Aufsichtsräte, im Namen der Initiatorinnen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier